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DAB Bank halten


22.10.2001
LB Baden-Württemberg

Aleksej Wunrau, Analyst der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), bewertet die DAB-Aktie (WKN 507230) mit "halten".

Die Münchener DAB Bank gehöre zu 57% der HypoVereinsbank. Sie sei gemessen an den Provisionserträgen und der Depotzahl der drittgrößte europäische Direct Broker nach der Comdirect und Consors. 107.000 der insgesamt 526.000 Depots würden außerhalb Deutschlands vor allem in Großbritannien und Frankreich geführt. Das Unternehmen sei damit im Vergleich zu seinen deutschen Konkurrenten am stärksten im Ausland präsent.


Trotz der Unsicherheit an den Kapitalmärkten habe die DAB Bank im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 25.000 Kunden hinzugewinnen können. Mehr als die Hälfte der neuen Depots seien im Ausland eröffnet worden. Das betreute Kundenvermögen sei um nur 19% auf 10,5 Mrd. Euro zurück gegangen, obwohl DAX und NEMAX im selben Zeitraum um 29% beziehungsweise 44% gefallen seien. Unbefriedigend habe sich hingegen die Handelsaktivität der Kunden entwickelt. Während im zweiten Quartal 2001 die Anzahl der ausgeführten Transaktionen bei 1,5 Mio. gelegen habe, sei sie im dritten Quartal um 16% auf 1,3 Mio. gefallen. Um einem starken Rückgang der Einnahmen vorzubeugen, habe das Management Ende September eine neue Preisstruktur bekannt gegeben, die insbesondere für weniger aktiv investierende Anleger eine Erhöhung ihrer Transaktionsgebühren bedeute.

Die DAB Bank plane bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres 250 Stellen zu streichen. Neben den Personalkosten sollten auch die Ausgaben für IT und Marketing gesenkt werden. Die Verringerung des Fondsangebots bei den Sparplänen dürfte die Ordervolumina auf eine kleinere Anzahl von Fonds vereinen und die Nutzung von Mengeneffekten erleichtern. Trotz der Einführung des neuen Preismodells rechne man nicht damit, dass die DAB Bank im vierten Quartal ausreichend hohe Einnahmen generieren werde, um die wahrscheinlich über den bisherigen Erwartungen liegenden Verluste des dritten Quartals ausgleichen zu können. Man senke daher die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr auf -128 Mio. Euro.

Obwohl man die Ergebnisprognose der DAB Bank nach unten revidiere, scheine das vierte Quartal 2001 die Trendwende in der Ertragssituation des Brokers einzuleiten. Hierzu dürfte die geplante Senkung der Kosten sowie das im Branchenvergleich hohe Wachstum der Kundenbasis beitragen. Auf dem zudem verringerten Kursniveau erhöhen die Experten der LBBW daher ihr Rating für die Aktie der DAB Bank von "reduzieren" auf "halten".




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